Elternkreis Sucht-und Gewaltprävention

Unter diesem Titel lud Realschulkonrektorin Frau Susanne Fedchenheuer, zum ersten Treffen am 10. Juli 2002 ein. 23 Eltern nahmen seiner Zeit daran teil.
Grundgedanke dieses Arbeitskreises war die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule, um unsere Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren von Suchtmitteln aufmerksam zu machen, sowie ihnen für den Fall auftretender Gewalt, Handlungsmöglichkeiten anzubieten.
Von Anfang an nahmen Fachkräfte aus den verschiedensten sozialen und pädagogischen Einrichtungen Mindelheims bzw. des Landkreises sowie Memmingen teil.
Wenn auch bis heute die Zahl der engagierten Eltern auf etwa die Hälfte gesunken ist, so ist mit deren tatkräftiger Hilfe ein umfassendes Präventionsprogramm am Maristenkolleg entstanden.
Von der sechsten bis zur zehnten Jahrgangsstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler mindestens ein Mal jährlich die Möglichkeit, sich über diese Problemfelder zu informieren. Zurzeit beinhaltet unser Programm folgende Punkte:

 

6. Klassen Gefahren von Nikotin und Alcopops AOK-Memmingen
7. Klassen Strafrechtl. Konsequenzen von Cyber-/Mobbing Polizei Mindelheim
Theatvervorstellung zum Thema "Versteckte Gewalt" Überregionale Theatergruppen
8. Klassen Parcours: Genuss! - Sucht? AK-Eltern, Kreisjungendring, Tutoren und Tutorinnen
Fotoausstellung: "Blau" im Juli 2011 DAK/Landratsamt
9. Klassen Teufelskreis Alkohol Krankenhaus Landsberg
10. Klassen Straßenverkehr und Alkohol Polizei Mindelheim
Eltern Vortrag am 11. Mai 2011 Kinder und Jugendliche im Internet - Gefahren, die keiner kennt

Hans-Seidel-Stiftung

Das Programm enthält sowohl Themen wie z. B. „Gefahren von Nikotin und Alkohol“, die jede Generation während ihrer Pubertät durchlaufen muss, es beinhaltet aber auch aktuelle Erscheinungen von Gewalt und Suchtmitteln wie z. B. Alcopops oder Cybermobbing.

Der Arbeitskreis trifft sich in etwa alle 2 Monate und lebt vom Engagement der Eltern.

Wolfgang Hacker