Frühlingskonzert

Das Frühlingskonzert des Maristenkollegs haben die Schülerinnen und Schüler des Praxis-Seminars Musik konzipiert und organisiert und alles mit Liebe zum Detail ins Forum gebracht. Schon die vielen bunten kleinen und großen Papierblumen – die meisten echten lassen sich wegen der eisigen Temperaturen verständlicherweise noch Zeit – sind echte Eyecatcher. Die Klänge der Musizierenden bringen den Frühling in den Saal, darunter „Der Frühling“ aus „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Der zauberhafte Vortrag der jungen Violinistin Laura Hahmann ist ein Genuss. Das Orchester mit Bernhard Hess am Flügel begleitet sie. Doch nicht nur dabei geht den Zuhörern das Herz auf. Zwei weitere Solistinnen an ihren Violinen sorgen für verträumte, emotionale und lyrische Momente: Lydia Hartmann mit dem „Through The Looking Glass“ von Mike Lewis und Julia Streitel mit „Harlem Nocturne“ von Earle Hagen, beide sind gemeinsam mit der Big Band des Maristenkollegs im Einklang.



Die Big Band hat sich den Applaus verdient. Leiter Andreas Meidert erhielt ein „Frustpaket“.
Dies hatte aber nichts mit der musikalischen Leistung der Gruppe zu tun.


Es zählen bei diesem Konzert die besonderen Augenblicke. Dazu gehört auch der Gospel „Baba yetu“ in afrikanischer Sprache, komponiert von Christopher Tin und eindrucksvoll vom Oberstufenchor unter der Leitung von Bernhard Hess gesungen. Es ist ein „Vater unser“, die ungewöhnliche Titelmelodie des Computer-Strategiespiels „Civilisation“. Um die Bandbreite ihres Könnens zu zeigen, singen sie auch vom Rhythmus des Lebens, eine lebhafte Komposition von Cy Coleman. Werner Kral und seine sieben jungen Bandmitglieder von New Horizons beweisen ihren Sound mit Werken wie „Everlasting Love“, „Crying in the Rain“, „A pleasant Day“ und dem beliebten „Venus“. Dabei kommen die Stimmen von Vivien Ballast und Selina Schaaf ganz besonders zur Geltung. Dass es den Gästen im Saal gefallen hat, zeigen sie mit sehr kräftigem und wohlverdientem Applaus. Den bekommt ebenfalls die Big Band und das voll zu Recht.



Werner Kral und seine Gruppe „New Horizons“ überzeugten mit ihrem Sound.


Die P-Seminaristen haben sich für „Tequila“ etwas ausgedacht, das nicht nur hübsch auszusehen ist, sondern richtig gute Laune macht. Bunte Musik-Röhren sind es, die ausgelassen und im Takt die Melodie auf aufgestellte und umgedrehte Rahmen schlagen, bis die Big Band den Rhythmus übernimmt und damit einen glänzenden Übergang schafft. Es folgen Werke wie „Flip, Flop and Fly“, „I Want You Back“, „That’s a Plenty“ und als Fazit des Konzertes „Good Times“. Ja, es war eine gute Zeit, das empfanden auch die Abiturienten, die das Maristenkolleg nach der Reifeprüfung und damit die Big Band nun verlassen. Doch zuvor überreichten sie an Andreas Meidert unter Beifall der Musiker und Gäste ein „Frustpaket“, das ihm gewiss den Abschied leichter machen soll.



Die Schüler des P-Seminars haben das Konzert und alles, was dazugehört, organisiert
und sich für das Stück „Tequila“ eine besondere Einlage ausgedacht.


Mit von der Partie waren die Moderatoren Emilio Schröder und Felix Krauß. Darüber, dass alle Akteure noch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen, freuten sich Schulleiter Gottfried Wesseli, Zweiter Bürgermeister Hans Georg Wawra und Anton Jall von der Genossenschaftsbank Unterallgäu. Ein besonderes Anliegen sind den Musizierenden des Maristenkollegs recht viele Spenden für die Sabine-Adelwarth-Stiftung zugunsten der Forschung der Mukoviszidose-Kranken. Benjamin Adelwarth hat auf die Notwendigkeit der Forschung und Hilfe hingewiesen, damit Menschen mit dieser Erkrankung eine Hoffnung auf Heilung bekommen.


Zeitungsbericht der MZ vom 26.03.2018, Autorin: Maria Schmid
Artikel im Onlineangebot der Augsburger Allgemeinen
Humanitäre Schule Jugend Forscht Sponsorenpool Bayern TUM School of Education JUNIOR Premium School Klasse im Puls