Weihnachtskonzert

Die Vorweihnachtszeit ist die wohl schönste Zeit des Jahres, in dem vor allem junge Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten zu „Wort“ kommen. Sie waren es, die die Stadtpfarrkirche St. Stephan in Mindelheim beim traditionellen Adventskonzert des Maristenkollegs Mindelheim in einen wunderbar stimmungsvollen Konzertsaal verwandelten. Mit Unterstützung des Eltern-Lehrer-Schüler-Chores, dem Lehrerchor, Mittelstufen-, Kammer- und Oberstufenchor betraten immer wieder neue Chorgruppen den Altarraum, um ihren sehr abwechslungsreichen und hoch literarischen Gesang zu Gehör zu bringen.



Und alle singen mit: Der „Eltern-Lehrer-Schüler-Chor“ des Mindelheimer Maristenkollegs eröffnete das feierliche Adventskonzert in der Stadtpfarrkirche St. Stephan.


Gleich zu Beginn war es das beliebte „Macht hoch die Tür“, dessen erste Strophe vom Eltern-Lehrer-Schüler-Chor gesungen wurde. In der zweiten Strophe sang die Chorklasse 6 mit und bei der dritten Strophe drehte sich Dirigent Bernhard Hess zu den Gästen in der Kirche um.

Der gesamte Kirchenraum füllte sich mit Lobgesang „Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad.“ Maria Schmölz, Leiterin der Maristen-Realschule, und Gottfried Wesseli, Leiter des Maristen-Gymnasiums, waren sich sicher, dass sich die Gäste durch die Melodien, die sie hören und mit nach Hause nehmen können, beschenkt fühlen werden. Alltag und Vorweihnachtsstress blieben draußen vor der Kirchentüre. Dafür hörten die Gäste Werke wie das „Adventi Ének“ von Zoltán Ének, vom Lehrerchor wunderbar intoniert. „Christmas Dance Of The Shepherds“, ebenfalls von Ének, gesungen von der Chorklasse 6, ließ aufhorchen, auch deshalb, weil der Lehrerchor und das Instrumentalensemble die „Drei Kön’ge“ von Liedermacher Peter Cornelius mit einfließen ließen.



Klara Bernhard beeindruckte das Publikum mit ihrem Harfenspiel.


Ein wahrer Hörgenuss wartete auf das Publikum, als Laura Hahmann und Lydia Hartmann als Soloviolinistinnen den 1. Satz: „Vivace“ aus dem Doppelkonzert D-Moll von Johann Sebastian Bach spielten, begleitet vom Orchester. Bei „The Snow“ von Edgar Elgar waren es der Kammerchor sowie Julia Streitel und Laura Hahmann an ihren Violinen, die spontanen Applaus verdient hätten. Der wurde jedoch bis zum Ende des Konzertes aufgehoben. So konnten die wunderschönen und sehr harmonisch vorgetragenen Chorwerke wie edle Perlen an der musikalischen Kette ohne Unterbrechungen erlebt werden.

Ein besonderes Schmankerl brachte Klara Bernhard an ihrer Harfe zum Klingen, das „The Nightingale“ von Deborah Henson-Contant. Die anderen Chöre ergänzten das Konzert mit Werken wie „The Blackbird With One White Feather“, „Immer, wenn es Weihnacht wird“, dem zauberhaften spanischen Volkslied „Adorar Al Nino“, der „Cantique De Jean Racine“, „The Midnight Of Your Birth“, „Carol Of The Bells“ und „Oh My Lovin’ Brother“.



Lydia Hartmann (links) und Laura Hahmann waren nur zwei der Solistinnen, die ihr Talent an der Violine zeigten.


Das Orchester, das überwiegend aus Streichern und einigen Querflöten bestand, ließ „Die Ankunft der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel hören. Nach diesen sehr ruhigen und stimmungsvollen Werken waren es die „New Horizons“, die mit E-Gitarren, Schlagzeug und Gesang die Stimmung aufmischten. Unter der Leitung von Werner Kral sangen sie unter anderem „Crying In The Rain“. Den Abschluss bildete die Big-Band mit Bandleader Andreas Meidert, die den Klassiker „Rudolph The Red Nosed Reindeer“ spielte.

Nach dem gemeinsam „Vater Unser“ sangen alle Beteiligten „Joy To The World“, das Georg Friedrich Händel zugeschrieben wird. Diese Freude erfasste alle Anwesenden im Kirchenraum, sodass sie minutenlang wohl verdienten Applaus spendeten.



Zeitungsbericht der MZ vom 21.12.2017, Autorin: Maria Schmid
Artikel im Onlineangebot der Augsburger Allgemeinen
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