Naschen und Gutes tun

Wer Schokoerdbeeren und Bananensplit liebt, wird auch die süßen Zwillinge mögen. „Sweet Twins“ nennen sich die Bonbons, die die neue Schülerfirma „T’schoklerd“ am MK demnächst verkauft. Der Geschmack ist etwas für alle, die es fruchtig, aber süß mögen: Bonbons mit Bananen- oder Erdbeergeschmack, stets gefüllt mit einer Schokoladencreme.

Jedes Jahr engagiert sich eine Gruppe von Schülern des Maristenkollegs im Rahmen des P-Seminars der Oberstufe für das Projekt „Junior“. Unter dem Slogan „Wirtschaft erleben“ haben die 14 Jungunternehmer diesmal die Schülerfirma „T’schoklerd“ gegründet. Wie genau sie auf diesen Namen gekommen sind, fragt sich die Gruppe inzwischen selbst. Die beiden Geschmacksrichtungen hat ihnen die Firma Alpenbauer aus Unterhaching vorgeschlagen, die die Süßigkeiten auch produziert.



Die Schülerfirma "T’schoklerd"


Wie bei richtigen Unternehmen deckt die Schülerfirma alle wichtigen Bereiche ab: Es gibt einen Vorstand, Schüler, die sich um Marketing oder Produktion kümmern. Wieder andere sind in der Verwaltung oder der Finanzabteilung aktiv. Erfolgreich kann „T’schoklerd“ nur dann sein, wenn das Team funktioniert, wenn sich alle kreativ einbringen und so ihre Erfahrungen machen. Neben der Hilfe der Bonbonexperten war an dem diesjährigen Produkt der Schülerfirma auch die Mindelheimer Zeitung beteiligt. Mediengestalterin Katharina Egger hat der „T’schoklerd“-Marketingabteilung beim Design der Verpackung unter die Arme gegriffen.



"Sweet Twins" - die süßen Zwillinge


Nun blicken die 14 Schüler zuversichtlich dem Verkaufsstart ihrer „Sweet Twins“ entgegen. Ab Mitte April sind die Leckereien am Maristenkolleg erhältlich, aber auch am Ticketschalter der Mindelheimer Zeitung, in der Bärencompany und in weiteren ausgewählten Geschäften. Zusätzlich soll ein Gewinnspiel für zwei Karten eines Bundesliga- Heimspiels des FC Bayern München in der kommenden Saison 2017/18 die Motivation zum Probieren und Genießen ihres Produktes erhöhen, hoffen die Schüler. Und wer nascht, tut gleichzeitig Gutes: Ein Teil der Einnahmen geht an das Institut der Maristenbrüder FMS Deutschland – das Geld soll dem Sommercamp Orore zugute kommen, das Waisenkindern in Kenia eine friedliche und behutsame Unterkunft während der Schulferien verspricht.


Zeitungsbericht der MZ vom 04.04.2017, Autorin: Melanie Lippl
Artikel im Onlineangebot der Augsburger Allgemeinen
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